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Ein Beitrag aus dem BR zum derzeit vermehrt auftretendem Bienendiebstahl - wie erst kürzlich auch bei uns in der Region. 

 

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+++ANMELDUNGEN BIS 1. JUNI+++

Die diesjährige Imkerfahrt führt uns am Sonntag, den 10. 07. 2016 in die Ohäuser Mühle in Stadtallendorf-Schweinsberg, zu einem Bioland-Bauernhof mit vielfältiger Tierhaltung, darunter eine nach ökologischen Gesichtspunkten betriebene Imkerei. (www.ohaeuser-muehle.deZum Nachmittagsprogramm fahren wir nach Gießen. 

 

Das Ausflugsprogramm im Überblick

8:00 Uhr Busabfahrt vom Parkplatz an der Eissporthalle.

9:30 bis 12:00 Uhr Rundgang in der Bio-Imkerei der Ohäuser Mühle, geführt von
Frau Tatjana Bernreuther, anschließend Gelegenheit zur
Erkundung des weitläufigen Bioland-Betriebes.

12:00 bis 13:00 Uhr warmes Mittagessen, (auch vegetarisch) mit alkoholfreiem Getränk.

13:00 bis 14:00 Uhr Busfahrt nach Gießen.

14:00 bis 15:30 Uhr Besuch im Mathematikum, dem ersten mathematischen Mitmach- museum der Welt, eröffnet 2002, (www.mathematikum.de).
Nach einer 15-minütigen Einführung gibt es bis 15 Uhr Gelegenheit zum eigenständigen Erkunden der spannenden Stationen.

15:00 bis 15:30 Uhr Experimental-Vorführung an einzelnen Exponaten.

15:30 bis 16:00 Uhr Gemeinsamer Gang durch das Stadtzentrum zum Bus (Messeplatz).

16:00 bis 17:30 Uhr 5 km-Fahrt auf den Gießener Hausberg zum ehemaligen Kloster
Schiffenberg, Zeit für Kaffee und Kuchen und Panorama- Rundgang.

17:30 bis 19:30 Uhr Heimfahrt.

Kosten: Pro Person sind zeitgleich mit der Anmeldung 40 Euro auf das
Konto des Imkervereins Kassel zu überweisen. Im
Preis inbegriffen sind die Fahrtkosten, die Reisenebenkosten, die
Führungen sowie das Mittagessen und das Getränk.

+++ANMELDUNGEN BIS 1. JUNI+++

Anmeldung Bitte schicken Sie Ihre namentliche(n) Anmeldung(en) bis spätestens
1. Juni an die Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, (notfalls
auch telefonisch: 0561-885514). Falls ein vegetarisches Mittagessen
gewünscht wird, bitten wir um Mitteilung.

Wir freuen uns auf eine im Vergleich zum Vorjahr ebenso informative, aber hoffentlich weniger regennasse Imkerfahrt.

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TAG DER ERDE auf Kassel Friedrich-Ebert-Straße mit 25.000 Besuchern und planet earth macht was er will: Regen, Sonne, Wind und Schneeeeee!!! Aber Ira Korndörfer, Ihr Partner Oliver und Vereinsvorsitzender Victor Hernández mühten sich, brav die Vereinsfahne hoch zu halten und luden zum Honig naschen ein. - Danke für die vielen guten Gespräche beim bundesweit größten Straßenfest zum Tag der Erde. Großes Interesse bestand an Informationen rund um den Einstieg in die eigene Bienenhaltung und Tipps zur bienenfreundlichen Gartengestaltung. 

 

 

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Bauhäuser bieten längst nicht nur Schrauben und Werkzeuge. Die Gartenabteilungen haben sich zu Oasen für Kleingärtner und Grüngestalter entwickelt. Neben dem Verkauf steht für die Mitarbeiter vom BAUHAUS Fuldabrück die Beratung ganz weit oben. Zunehmend mehr will die Kette aber in richtung Natur schonende Beratung setzen. Dass Honig- und Wildbienen eine tragende Rolle in einem Garten spielen, braucht man Alexander Koch auch nicht zu erklären. Deshalb sprach uns der Leiter des Stadtgarten-Centers im BAUHAUS Fuldabrück nun an, um gemeinsam eine Aktion zum TAG DER BIENE auf die Beine zu stellen. Am 2. April baute der Imkerverein Kassel daher einen Infostand im Eingang des Bauhauses auf klärte interessierte Kunden darüber auf, wie es um die hier in der Region heimischen Wild- und Honigbienen bestellt ist. Um die Aufmerksamkeit der vorbei eilenden Kunden einzufangen, wurde der Infostand mit einer Honigverkostung garniert. Denn bleiben die Leute erst einmal zu naschen stehen, sind sie auch zugänglich für Informationen. 

Die BAUHAUS-Leitung war begeistert vom Engagement der Kasseler Imker. Und uns hat der Kontakt mit interessierten Honig- und Bienenliebhabern auch große Freude gemacht. Großer Dank gilt Ira Korndörfer, Holger Döring und Maik Götte, die gemeinsam den Stand sechs Stunden besetzt hatten.

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Unser Imkerkollege Arnold Weiß weist auf folgenden Bericht hin: 

Pflanzenschutz

Liebe Freundinnen und Freunde,

das weltweit am meisten genutzte Pflanzenschutzmittel ist wahrscheinlich krebserregend ― davor warnen führende Wissenschaftler gerade! Monsanto fordert nun, dass die Weltgesundheitsorganisation ihren bahnbrechenden Bericht widerruft, und könnte die Wissenschaft so zum Schweigen bringen. Doch Experten sagen, dass ein dringender Aufruf der Öffentlichkeit das verhindern kann.

Dass die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt. Doch jetzt haben wir eine einmalige Chance: In der EU wird Glyphosat offiziell überprüft und auch in Kanada, Brasilien und den USA finden ähnliche Prozesse statt. Die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung.

Die Gefahr ist eindeutig — dieses Gift wird in unseren Lebensmitteln, auf unseren Feldern, Spielplätzen und Straßen eingesetzt. Sorgen wir dafür, dass es vom Markt genommen wird. Unterzeichnen Sie den dringenden Aufruf und berichten Sie allen davon:

https://secure.avaaz.org/de/monsanto_dont_silence_science_eu_rb/?bcMdeib&v=57439


MUS HEIDUnser Mitglied Antje Köhn schrieb uns eine Info, die vielleicht für einige ImkerInnen interessant ist:

Am 10. Mai ist hessischer Natur- und Erlebnistag, u.A. im lebendigen Bienenmuseum Knüllwald. Ich selber kann leider an dem Tag nicht, aber vielleicht haben einige Lust, eine Exkursion dahin zu machen?

www.lebendiges-bienenmuseum.de

 

Die Anschrift des Museums lautet: 

Beiseförther Straße 12,
34593 Knüllwald


Der Imker freut sich zu Recht, wenn starke Völker ausgewintert werden. Starke Völker sollten aber unter Beobachtung stehen!

Der Gutteil meiner Völker wurde sehr stark ausgewintert, sodass ich vor 2 Wochen Honigräume aufsetzte, um den Bienen Platz zu geben. Nachdem ich vor 1 Woche Spielnäpfchen entdeckte und in den wöchentlichen Kontrollmodus gewechselt bin, durfte ich heute feststellen, dass die Honigräume erfreulicherweise mit Frühtracht randvoll waren.

Zur beginnenden Rapsblüte habe ich heute frische Honigräume untergesetzt um Raum für Bien und Honig zu schaffen und gleichzeitig die Völker durchgesehen.

Was ich sah, brachte mich zum staunen! ALLE starken Völker hatten bereits massiv, teils bereits verdeckelte, Schwarmzellen ausgebildet, die dringend gebrochen werden mussten. Kollege Gerhardt Arndt, mit dem ich gestern sprach, berichtete bereits von geschwärmten Völkern!

Somit mein Aufruf an alle Kollegen mit starken Völkern und insbesondere die Jungimker:

Völkerdurchsicht bei starken Völkern ist jetzt dringend empfohlen!

Dass die Völker mittlerweile Honigräume bekommen haben sollten, muss zum Start der Rapsblüte nicht extra erwähnt werden.

tl;dr

Stark ausgewinterte Völker sollten dringend erweitert und auf Schwarmstimmung kontrolliert werden.

Mit Leidenschaft und Akribie an den Bienen

Angelika und Carlheinz Gerwinat in Everswinkel blicken auf jahrzehntelange Imkererfahrung zurück ­

Von Victor Hernández

Everswinkel/ Kassel. Schon beim Betreten der Imkerei wird jedem Besucher rasch klar, mit welcher Leidenschaft Angelika und Carlheinz Gerwinat über viele Jahre ihr Hobby betreiben. Im Rahmen der diesjährigen Imkerfahrt konnte sich der Kasseler Imkerverein von diesem Enthusiasmus rund um Biene und Honig in Everswinkel überzeugen. 

IMG 9376Das Ehepaar Gerwinat hat eine klare Aufgabenteilung: Angelika ist für die Bienen und den Verkauf zuständig. Carlheinz kümmert sich um die technischen Hilfsmittel und die damit verbundene Weiterverarbeitung von Honig und Wachs, etc. Insbesondere für die Technik scheint Carlheinz Gerwinats Herz zu schlagen. Zwar steckt in fast jedem Imker auch ein Tüftler. Carlheinz Gerwinat kann dagegen aber als Erfinder und sprichwörtlicher „Daniel Düsentrieb“ benannt werden. Unzählige Lösungen hat der gelernte Tischler für die kleinen und auch großen Aufgaben rund um die Imkerei entwickelt und auch an andere weitergegeben. So werden bei Gerwinats beispielsweise Rähmchen nicht gedrahtet und gespannt, sondern mit Edelstahl-Stangen versehen, was viele Vorteile bietet. Besonderen Wert legt Carlheinz Gerwinat auf die Effizienz: „Es soll eine Arbeitserleichterung für den Imker sein“, sagt er. Und wer ihm wie die Kasseler Gruppe bei Vorführungen seiner Gerätschaften über die Schulter blicken darf, erkennt schnell den Vorteil seiner patenten und mustergültigen Detaillösungen.

Angelika Gerwinats Ressort sind die Bienen. In jeweils zwei Dadant-Bruträumen führt sie ihre rund 30 Buckfast-Wirtschaftsvölker. Mit sicherer Hand zeigt sie den beachtlichen Entwicklungsstand ihrer Immen. Im Sommer liegt ein Absperrgitter zwischen den Dadantzargen. Ein kleines Flugloch in der oberen Zarge ermöglicht auch den Drohnen den Ausflug. Mit dieser Betriebsweise imkern Gerwinats entgegen dem zur Zeit propagierten  eingeschränktem Brutraum und sie engen auch nicht mit dem Schied ein – jedoch mit offensichtlich guten Erfolg. Überquellende Kisten, mit fleißigen Bienen, die volle Honigeimer bescheren.

IMG 9430Dass ihr Honig zudem von ausgezeichneter Qualität ist, davon zeugen zahlreiche Auszeichnungen, die zu Recht mit einigem Stolz vorgeführt werden. Die Medaillen haben ihren Stammplatz in einem absolut professionellen Verkaufswagen, mit dem beide auf Märkte der Region fahren. Dort bieten sie ihre verschiedenen Honige an, aber eben auch selbstproduzierte Kerzen sowie Seifen und Cremes, eben alles was in einer Imkerei gewonnen wird.

Doch nicht nur die Medaillen und Urkunden sind über die Jahrzehnte zu einem verkaufsfördernden Alleinstellungsmerkmal geworden, das aufgeräumte, ordentliche Erscheinungsbild der Imkerei Gerwinat und die hohe Qualität der Erzeugnisse hat das Paar bei Kunden der Region sehr beliebt gemacht.

Der Gang in den Garten und der gastfreundlich gewährte Einlass in das gesamte Umfeld der Imkerei ist in einem vorbildlich gepflegten Zustand, der ganz sicher so manchen Besucher beschämt auf seine Schuhspitzen blicken lässt.

Wohl kein Imker kann von sich behaupten, er hätte nichts von Gerwinats lernen können. Zu groß ist deren Erfahrungsschatz, wenngleich ein Besuch nur einen kleinen Einblick zu gewähren vermag. Die Gerwinats lieben ihre Arbeit rund um die Bienen. Ob es bei der Weitergabe von Backrezepten mit Honig oder Anwendungstipps von Honigseifen geht, Angelika Gerwinats Augen leuchten vor Begeisterung, und das steckt andere an. Für Carlheinz Gerwinat ist es eine besondere Freude, in einem benachbarten Jungimker einen gelehrigen Schüler und praktischen Helfer gefunden zu haben. Der Stab wird also weitergereicht.

IMG 9436Dass die Kasseler Imker in Everswinkel überhaupt empfangen wurden, verdanken sie vor allem einer über Jahre gewachsenen Freundschaft zu einzelnen Nordhessen. Denn eigentlich sehen Gerwinats inzwischen von Imkereibesichtigungen ab. Arbeit und Mühe bedeutet das und groß ist der eigene Anspruch der beiden, wie Gäste bewirtet werden sollen. Den Kasseler Imkern war das jedoch sehr bewusst und sie bedankten sich anerkennend mit einer wertvollen Reinzucht-Königin von Manfred Deichmann und einer regionaltypischen „Ahlen Worscht“.

Abgerundet wurde die Ausflugsfahrt mit einer kurzweiligen Stadtführung in Soest. Die im Mittelalter noch bedeutende Stadt liegt zwischen Dortmund und Paderborn und damit bereits auf der Heimfahrt nach Kassel. Das westfälische Kleinod wurde von zwei charmanten und ebenso versierten Führerinnen vorgestellt. Überrascht von der Schönheit dieser kleinen Stadt und den Sehenswürdigkeiten werden künftige Durchreisende aus Kassel nun vielleicht eher einen Stopp einlegen.

Größter Dank für die perfekte Organisation der Imkerfahrt gebührt Heinrich Falb!!!

Stadtrundgang SOEST

 

 

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02 Feb 2018 | 19:30 -
Stammtisch
02 Mär 2018 | 19:30 -
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06 Apr 2018 | 19:30 -
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04 Mai 2018 | 19:30 -
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