Mit großer Freude übergaben die Kasseler Imker heute ihre Honigspende an die KASSELER TAFEL E.V. Im Rahmen der Jubiläumsfeier für das 150-jährige Bestehen des Kasseler Imkervereins wurde auf Eintritt verzichtet und statt dessen um Honigspenden gebeten. Zusammen kam dadurch nordhessischer Honig im Warenwert von rund 700€. Für Hans-Joachim Noll, Vorsitzender der Tafel, (links im Bild) war das ein seltener Moment: "Da Honig nicht schlecht wird, bekommen wir den eigentlich nie rein." Kurz vor Weihnachten wolle man den vielen Familien damit eine kleine, süße Freude machen. Für die Kasseler Imker ist das nun Ansporn, die Honigspendeaktion evtl. fest zu etablieren.

Unser Imkerverein Kassel e.V. widmet sich mit der Förderung der Bienenhaltung und der damit verbundenen Bestäubungsleistung der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen im Sinne einer artenreichen Natur  seit seiner Gründung vor 150 Jahren gemeinnützigen Zielen. Um auch als solche vor dem Gesetz und durch das Finanzamt anerkannt zu sein, wurde die Satzung Anfang des Jahres durch die Mitgliederversammlung geändert. Dabei kam es in erster Linie auf exakte, juristische Formulierungen an. 

Mit dem heutigen Tag erhielt der Vorstand nach sorgfältiger Prüfung des Finanzamtes  Kassel den ersehnten Bescheid. Es wurde demnach anerkannt, dass sich die Mitglieder des Kasseler Imkervereins dem Naturschutz und der Landschaftspflege, dem Umweltschutz und dem Tierschutz widmen. 

Die Gemeinnützigkeitserklärung erlaubt es uns nun, Spenden, die diesen Zweck fördern sollen, entsprechend zu quittieren, wodurch sich für den Spender bei Einreichung zusammen mit der Steuererklärung ein finanzieller Vorteil ergibt.

Bereits im Vorfeld haben Einzelpersonen den Verein mit wertvollen und hilfreichen Zuwendungen bedacht, wofür wir uns auf’s Herzlichste bedanken. Wenn auch Sie zum Kreis der Förderer zählen möchten, sprechen Sie mich jederzeit an. Für Fragen oder Hinweise in dieser Sache stehe ich Ihnen in der Funktion des Vorstandsvorsitzenden mit dem gesamten Vorstandsteam sehr gerne zur Verfügung.

Kassel, 12. November 2015

Victor Hernández 

 

Bildschirmfoto

150 Jahre Imkerverein Kassel e.V.

Kassel. Mit einer unkonventionellen Jubiläumsfeier hat der Kasseler Imkerverein sein 150-jähriges Bestehen gefeiert. Nach dem Motto, Imker müssen sich als „stichfest“ erweisen, und als solches hat sich der nordhessische Verein bereits seit 150 Jahren erwiesen, luden die Kasseler Imker zu einem großen Festakt in das Tagungszentrum «HAUS DER KIRCHE» in Kassel-Wilhelmshöhe ein.

Da der Kasseler Imkerverein nicht nur einer der ältesten seiner Art in Hessen ist, sondern auch mit knapp 270 Mitgliedern der größte ist, ließen es sich viele prominente Gäste nicht nehmen, den Kasseler Imkern persönlich zu gratulieren. Unter den Ehrengästen waren auch Magnus Menges, Präsident der Europäischen Buckfastgemeinschaft. Diese ist schon lange vor ihrer Gründung und bis heute eng mit den Kasseler Imkern verbunden. Der in England lebende Bruder Adam, Zuchtvater der Buckfast-Biene, hielt 1961 in Kassel seinen ersten Vortrag auf dem europäischen Festland. Gleichzeitig sind die Kasseler Imker stets offen auch in Richtung Carnica-Zucht geblieben. Daher kamen auch Vertreter des Landesverbands Hessischer Imker und der befreundeten Nachbarvereine zu der Jubiläumsfeier.

Einen Grund warum der Kasseler Imkerverein auch nach den vielen Jahren nach seiner Gründung nichts an Bedeutung eingebüßt hat und noch immer stark wächst, sieht Victor Hernández, im dringend notwendigen Netzwerk unter Imkern. Der Vorsitzende des Kasseler Vereins appellierte, dass die großen Herausforderungen, vor denen die Imkerschaft heute stehen, nur im Schulterschluss gemeistert werden können – ganz gleich, ob es um den Kampf gegen die Varroa oder die Einflussnahme von Pharmakonzernen gehe. 

Neben einem von Kirchditmolder Posaunen-Chor musikalisch untermalten Festgottesdienst, der mit Pfarrer Alfred Hocke und seiner Frau Katrin Wienold-Hocke als Dank an die Schöpfung gefeiert wurde, teilten die Kasseler Imker ihre Honig-Ernte mit der Kasseler Tafel. Deren Vorsitzender, Hans-Joachim Noll, nahm stellvertretend die zahlreichen Honiggläser gerne entgegen, die die Kasseler Imker statt Eintritt für die Festveranstaltung gespendet hatten.

Als Höhepunkt der Jubiläumsfeier hatten die Kasseler Imker zwei der renommiertesten Bienenforscher zu sich eingeladen. Prof. Dr. Jürgen Tautz aus Würzburg, der mit dem HOBOS-Projekt die Bienenforschung für Schulen und Universitäten frei zugänglich machte, erläuterte seine Arbeit und beschrieb bisher unbekannte Details aus der schier genialen Baukunst der Bienen. Sein Kollege Prof. Dr. Hans-Hinrich Kaatz aus Halle referierte in einer ausgesprochen kurzweiligen Art über die spannenden Entscheidungsprozesse im Bienenvolk: Königinnen-Diktatur oder Bienen-Demokratie.

Für die Kasseler Imker, die zuvor beim Wilhelmshöher Lichterfest und in der Markthalle mit einer öffentlichen Honigverkostung Werbung für regionalen Honig und ihr Stichfest gemacht hatten, verlief die Veranstaltung überaus positiv. Mit zahlreichen herzlichen Glückwünschen im Rücken fühlen sie sich nun gestärkt für mindestens weitere 150 Jahre.

 

 

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